Familie Rieck


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2010 bis...

Lebensläufe

28.01.2010

Ich möchte nun einen Bericht des Monats erstellen. Der Monat ist noch nicht zu Ende aber ich beginne mit dem Neujahrstag.
01.01.2010

Ich befinde mich in der Wiener Privatklinik stationär wegen meinem Kreuz. Resultierend von einem Unfall vor 35 Jahren wo mich ein Patient an die Waschmuschelkante geschleudert hat. Seither kommen immer wieder Schmerzschübe. Dieses Mal wurde mit dem modernsten MR Gerät meine Wirbelsäule untersucht. Ergebnis Wirbelkanal ist auf zwei Stellen eingeengt und gerade dort sind auch zwei Nerven nicht komplett eingeklemmt aber die reiben sich an der Verengung und dadurch die argen Schmerzen.
Sollte operiert werden. Aber mein Internist Prof. Martin Schillinger meint dass auf Grund meines desolaten Herzzustandes an eine OP nicht zu denken ist. Das OP Risiko ist zu hoch.
Höchstens ich bin alle 14 Tage mit den Schmerzen in der Klinik wäre eine OP anzudenken weil der Lebensqualitätsverlust das Risiko aufhebt.
2.1.2010
Heute darf ich nach Hause gehen. Ich bin froh weil meinen Geburtstag ich in der Klinik verbracht hätte wenn die Schmerzen so gewesen wären dass an ein Heimgehen nicht zu denken wäre.
3.1.2010

Mein Geburtstag. Ich wurde am Morgen zärtlich geweckt. Dann gab es ein leckeres Frühstück. Um 9 Uhr wurde ich abgeholt von meinem Cousin Gottfried mit Gattin Sibylle und wir fuhren nach Purkersdorf wo zur Feier des Tages eine Messe gefeiert wurde. Dimitry hat diese Messe gelesen. Ich durfte die zweite Lesung lesen. Die Kommunion bekam ich in beiderlei Gestalt. Diese Messe war für mich ein Dankgottesdienst und auch zugleich habe ich meine Bitten vorgebracht.
Mein einziger Wunsch wäre. Noch einige Jahre mit Gina durchs Leben gehen zu dürfen und etwas Gesundheitlich stabiler zu werden.
Es glaubt ja niemand in jungen Jahren welchen Raubbau manches Mal man selbst an sich betreibt. Mit 12 Jahren zu rauchen begonnen. Dann die Tag und Nachtdienste. Der Stress. Ich bin neben meinem Dienst im KH 15 Jahre Ärztenotdienst, Rettung und Totenbeschau als Fahrer gefahren. Habe noch nebenbei an der Uni JUS studiert. Das war nicht abzusehen was dann später kommen würde. Ich habe seit 1988 die Rechnung präsentiert bekommen. Deshalb mein Rat ein bisserl zurück stecken würde Vieles im Alter ersparen.
Der Rest des Geburtstages war dann ganz einfach ein gutes Essen und dann wieder am PC etwas zu arbeiten.
15.1.2010

Bin mit dem Fahrtendienst der Wiener Lokal Bahnen auf die Freizeitmesse gefahren. Dort haben wir uns mit Helga getroffen. 4 Stunden auf den Beinen sein haben Wirkung gezeigt. Ich war am Abend so müde dass ich schon um 18 Uhr ins Bett ging.
28.01.2010

In diesem Monat hat sich auch Einiges ereignet. Das Verfahren gegen die WIENER LINIEN ruht derzeit weil die Richterin den Verwaltungsgerichtshof angerufen hat. Bis da eine Entscheidung kommen wird, ist nicht voraus zu sagen. Aber wir sind am Weg zu einer Entscheidung.
In Sachen BUNDESSOZIALAMT ist der Akt nun bei der Bundesberufungskommission. Liegt auch schon mehrere Monate gut irgendwo am Schreibtisch.
In Sachen PFLEGEGELDEINSTUFUNG werde ich noch in der drei Monatsfrist die Klage neu aufnehmen. Neue Befunde liegen vor über die keiner mehr locker drüber gehen kann.
Diese Sachen sind auch eine Belastung weil man ja jeden Tag daran denkt und wartet was kommt nun??? Aber Kampflos aufgeben will ich auch nicht. Mir geht es ums Prinzip. Bei den WIENER LINIEN ist es so dass ich drauf bestehe Gesetze die für mich gelten haben auch von einer Firma respektiert zu werden.
Bei dem BUNDESSOZIALAMT ist es wieder so dass dieses sich selbst in Widersprüche manövriert. Behinderung 90 von 100%. Unzumutbarkeit der Benützung von Öffentlichen Verkehrsmitteln liegt vor, jedoch die ständige Begleitung zu meinem Schutz wird die Eintragung in meinen Behinderten Pass verweigert.
Beim Magistrat gelten Befunde von Univ. Professoren nichts. Man stützt sich auf eine Praktische Ärztin (Gerichtsgutachterin) welche sicher nicht das umfassende Fachwissen besitzt um Fachbefunde als nicht relevant beiseite zu schieben.

3.Februar 2010

Heute ist ein Tag des Erfolges!!!
Habe heute in einem Schreiben des Bundesozialamtes den Bescheid der Bundesberufungskommission bekommen worin meinem EINSPRUCH stattgegeben wurde und ich die Eintragung der Begleitperson erhalte. Morgen schicke ich sofort den Ausweis zur Ergänzung des Eintrages. Somit ist die Sache BUNDESSOZIALAMT positiv erledigt.
Jetzt ist noch die Sache mit meiner Pflegegeldeinstufung
noch ausständig. Mein Anwalt des KOBV hat mir nun geraten einmal abzuwarten was der VOLKSANWALT DR. Peter Kostelka erreichen kann oder welche Auskunft er nun bekommt.
Sollte dies wirklich negativ ausfallen dann werden wir sofort Anfang April einen neuen Antrag auf Pflegegeldstufenerhöhung stellen. Mit den neuen Befunden und dem Gutachten des beeideten Sachverständigen der Bundesberufungskommission. Das müsste dann sicher reichen von 107,5 auf 121 Stunden zu kommen. Ich will ja nur die Stufe 3 nach 21 Jahren Stufe 2.
Ich bin froh dass ich viele Freunde gefunden habe die mir beipflichten und sagen ich soll ja nicht locker lassen.

Die Sache mit den WIENER LINIEN ist nun so, dass das von mir angestrengte Verfahren einstweilen ruht bis zu einer Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes welche die Richterin in meinem Klagsverfahren angerufen hat.
Ist sicher auch eine Geduldssache. Aber ich lasse dem Ganzen den normalen Lauf denn ich bekommen ab 1.8.2008 mein Zuviel bezahltes Geld und meine ganzen Auslagen ersetzt. Jede Monate werden es €22,9 mehr und dazu die Zinsen und Zinseszinsen seit 1.8.2008.
In dieser Sache geht es mir ehrlich nur ums Prinzip.
Angeblich sind vor dem Gesetz alle gleich. Nur die WIENER LINIEN glauben Anders zu sein und setzen sich über Gesetze hinweg und bringen jedes Verfahren mit unmöglichen Gutachten immer weiter in die Länge in der Hoffnung dass der Kläger einmal resigniert und aufgibt. Dem ist nicht so!

Nur im Verfahren um die Pflegegeldstufe will ich nicht warten. Weil ich musste es schon mehrfach erleben, dass die Ämter dieses Verfahren in die Länge gezogen haben bis der Antragssteller dann verstorben ist. Für mich sind die zwei Verfahren die Motoren um weiter zu Leben jeder Termin ist für mich wie ein Sprit beim Auto dass es in Bewegung bleibt.

Donnerstag der 13.Mai.2010

Ich habe diese Woche einige niederschmetternde Diagnosen bekommen.
Mein NYHA III ist schon die Spitze was man erleiden kann. Der Prof. hat mir gesagt einen NYHA IV hat er noch nie gesehen oder erlebt. Außerdem lebt man mit einem NYHA wirklich nur so lange wie auch ein schwerst Krebskranker. Die Lebensqualität wird geringer.
Nun zur nächsten Diagnose. Mein Diabetes Typ II beschädigt bei mir alle Beinnerven. Diese können die Signale mehr ins Gehirn senden wie ich stehe und wo ich stehe. Das ist dann auch die Erklärung meines Schwindels beim Stehen. Weiters hat diese Zerstörung der Nerven ein sehr böses Begleitsymptom. Ich werde immer wieder lange anhaltende Schmerzen haben, jedoch als Kontaktschmerz. Man darf dann nicht an der Stelle auch nur leicht ankommen. Weiters ist es dann auch der Fall dass ich spazieren gehe und plötzlich gehe ich in die Knie oder habe plötzlich einen Krampf in den Beinmuskeln und bin GEHUNFÄHIG. Mir wurde angeraten mir einen Rollstuhl zu zu legen.
Ich glaube die beiden Diagnosen reichen komplett jemanden aus den Schuhen zu hauen.
Mich nicht. Ich habe den Antrag auf einen mechanisch elektrischen Rollstuhl gestellt. Bin nun gespannt was der Chefarzt meiner Krankenkasse macht. Ob ich wieder abgelehnt werde.
Jedoch ich lasse mich nicht unterkriegen. Am 27.Mai fahre ich nach Bregenz. Da fahre ich mit Gina und einer Freundin von uns welche die Strecke nach Vorarlberg noch nicht kennt.
Nach Bregenz fahren wir mit dem ICE und zurück mit dem Railjet.
Wir werden drei Tage unterwegs sein. am 28.sind wir den ganzen Tag am Bodensee. Wir machen eine Rundfahrt Bregenz- Konstanz -Bregenz. Am 29.Vormittag fahren wir zum Grab meiner Mutter nach Hard am Bodensee. Am späten Nachmittag fahren wir dann wieder nach Hause und sind um 22:40 Uhr wieder in Wien.
Das war dann für mich der Test in wie weit ich meinen Rollstuhl brauche. Es kann aber sein dass ich ihn wirklich lange brauche. Ich hoffe dass es nicht der Fall ist.
Geplant ist für nächstes Jahr wieder eine Wallfahrt nach Lourdes. Wieder mit derselben Intention: Danke für die 41 Ehejahre im Glück, und Bitte für meine Zukunft damit ich noch lange auf Erden sein darf mit Gina und meine Gesundheit nicht rapid schlechter wird. Mehr wünsche ich nicht. Wenn mir Gott ein bisschen mehr schenkt werde ich dankbar sein. Für eine Wunderheilung habe ich nur zu viel gesündigt dafür bleibe ich mit meiner Bitte bescheiden und danke Gott jeden Tag an dem ich wieder munter werde.
Jeder Tag ist ein Geschenk wenn ich so meine Befunde durchlese. Schon ein Wunder 5 Herzinfarkte und einen Schlaganfall überlebt zu haben.

Donnerstag der 20.Mai 2010

Heute in einer Woche ist es soweit. Wir fahren nach Bregenz. Ich freue mich wirklich drauf.
Heute habe ich wieder ein Programm.
Schließung meines BAWAG- Post Kontos. Weil es verursacht nur Kosten und bringt wirklich Nichts. Die Konditionen sind so Elendig. Dann hat man keinen persönlichen Betreuer und das PC System der Post fuhrwerkt ständig am Konto herum. Man kann sich gar nicht einstellen auf seinen Rahmen. Noch dazu wird wegen €1,12 eine Zahlungserinnerung gesandt weil das Konto um €1,12 überzogen ist. Da raunzen Alle sie haben kein Geld und schmeißen wegen solchen Lappalien Geld raus. NEIN Danke!!Ich würde jeden abraten sich ein BAWAG-PSK Konto zu nehmen eben aus diesen Gründen.
Speziell weil man keinen persönlichen Betreuer (Kontaktperson) hat. Zweitens die ständig wechselnden Konditionen.
Ich kann nur wärmstens DIE ERSTE BANK empfehlen. Hier hat man noch seinen persönlichen Berater und man sichert sich seine Konditionen auf längere Zeit.

Programmpunkt 2 ist die Kontrolle bei meinem Prof. Schillinger. Ich glaube er wird sehr zufrieden sein. Bericht darüber folgt am Abend.

Ich möchte auch berichten dass ich vom Magistrat die Freizeitfahrtenkarte raschest umgeschrieben von G (gehend) auf R (Rollstuhl) bekommen habe. Noch dazu gilt diese Karte schon 2 Jahre wo die andere Karte nur 1 Jahr gegolten hat und man jedes Jahr neu einreichen musste. Ist auch wieder ein Vorteil. So kann ich auch mit dem Rollstuhl fahren wenn es notwendig ist.
Der Elektrische Rollstuhl ist bei der KFA beantragt und ich bin gespannt ob er bewilligt wird. Ich will einmal was erledigt bekommen ohne schwer kämpfen zu müssen. Wird es das dieses Mal sein?
Grant und Yvette aus Südafrika wollen im Dezember nach Wien kommen um einmal Wien im Winter zu erleben. Hat sicher auch seine Reize. Sie wollen sich sicher die Christkindlmärkte ansehen. und die verschiedenen Straßenbeleuchtungen. Da Jede Straße ihre Reize hat.

Kommentar von Prof: Schillinger. Er ist sehr zufrieden mit meinen Blutwerten außer dem Eisen ist alles in Ordnung. Jedoch vertrage ich das Medikament "Ferritin" nicht. Arge Übelkeit. Steige wieder auf das alte Ferro Gradumet um.
Kontrolle wieder in 3 Monaten. Eine Angio ist nicht vorgesehen solange keine Kardialen Probleme mit Angina pectoris ´Symptomatik auftreten. Ich fühle mich relativ gut. Einzig die enormen Wetterumschwünge der letzten 2 Monate waren für mich unangenehm Trockene Hitze macht mir absolut nichts aus.
Schmerzen geben es nur von der Wirbelsäule und rechten Schulter. Ständig aber dumpf.

27.Mai 2010

Heute sind wir um 06:14Uhr von Wien Westbahnhof nach Bregenz gefahren. Die Fahrt war mit 7 Stunden relativ lang aber es gab viel zu sehen. Und zeitweise habe ich ein Nickerchen gemacht. In Bregenz angekommen gingen wir in die Bahnhofsrestauration wie üblich zum Mittagessen. Nach dem Essen fuhren wir ins Quartier. Der Taxifahrer war ein überaus netter Mensch.
Die Hauswirtin hat uns freundlichst empfangen. Hier durfte ich wieder Kondition fürs Stiegen gehen sammeln. Von der Straße zum Haus ca. 25 Stufen. Und vom Parterre ins Zimmer ebenfalls ca. 20 Stufen. Das Appartement bestand aus 2 Zimmern. Ein Einbettzimmer und ein Doppelbett. Da das Doppelbett so nieder war das ich nicht selbst aufstehen konnte legte ich mich ins Einzelzimmer. Das Einzelzimmer wäre ja belegt gewesen mit unserer Begleitung. So war mir wenigstens geholfen. Vom Einzelzimmer ging es auf den Balkon mit wunderbarem Ausblick auf den Bodensee. Am Abend gab es ein imposantes kräftiges Abendrot.

28.Mai 2010

Um 09:10 sind wir mit dem Schiff AUSTRIA zur Bodenseerundfahrt aufgebrochen. Zuerst war es etwas diesig aber es lichtete sich ständig mehr auf. In der Hälfte der Fahrt zwischen Bregenz und Konstanz hatten wir schon prächtigen Sonnenschein. Dieser Sonnenschein hat und nicht mehr verlassen.
Zu Mittag haben wir in KONSTANZ im Restaurant KONZIL feinst gespeist.
Meine geschmälzten Maultaschen waren echt ausgezeichnet.
Abends nach 19 Uhr sind wir wieder in Bregenz gelandet. Ich habe einen schwachen Sonnenbrand im Gesicht und auf den Händen gehabt.

29. Mai spätes Frühstück, Verabschiedung von der Zimmerwirtin und Fahrt zum Grab meiner Mutter in Hard bei Bregenz. Das Grab ist wie immer bestens gepflegt, Wir haben eine Kerze hinein gestellt. Dann sind wir zum Bahnhof Mittag essen gefahren. Nach dem Essen haben wir auf unseren Zug Railjet gewartet.
Um den Railjet wird so viel Tam Tam gemacht und er ist schlechter als der ICE. Ich bin im Waggon 1 Klasse in der Behinderten Zone gesessen. Erstens hat man mir einen falschen Platz reserviert wo ich mit dem Rollstuhl nicht Platz nehmen konnte. Dann war die Türe nur zu öffnen wenn ich aufgestanden bin und am oberen Rand den Türöffner betätigt habe. Die Türe zum Behinderten WC war nur mit einiger Kraft entgegen den Wiederstand der Hydraulik zu öffnen und zu schließen. Der Taster für Tür Öffnen und Schließen hat nicht funktioniert und zu verschließen war das WC mit einem veralteten Knebelschloß. Im ICE hat das alles vorzüglichst geklappt. Dort war der Verschluss auch Elektronisch.
Wir sind trotzdem pünktlichst in Wien gewesen. Zeitweise fuhr der Zug 200 Stunden Kilometer ohne dass man diese Geschwindigkeit gespürt hat. Jedoch die Streckenabschnitte für diese Geschwindigkeit waren wirklich minimal und noch dazu immer wieder mit Baustellen gebremst.
Somit die Zusammenfassung der drei Tage eine gelungene Reise.

5. Juni Fahrt nach Tulln. Wetter wirklich angenehm. Über Nacht sind wir eingeladen gewesen und am 6.Juni sind wir zu Mittag am Tennisplatz Mittagessen gewesen. Ausgezeichnete Küche.
Bei der Rückfahrt am Sonntag war es eine Katastrophe mit dem Wagerl einen Platz zu bekommen im Ganzen Wagen standen Fahrräder Kreuz und Quer. Das Abteil für Radfahrer ist zu gleicher Zeit auch Platz für Kinderwagen und Rollstühle.
Apropos Rollstühle. Der gesamte Bahnhof Tulln ist nicht Barrierefreies gibt zu den Bahnsteigen keinen Aufzug. Man muss vom Fahrdienstleiter über die Geleise geführt werden. Obwohl dieser Bahnhof sich Hauptbahnhof schimpft. Tulln Stadt der Bahnhof ist ein Geisterbahnhof dort bleiben im Tag nur 2 Züge stehen ist aber hochmodern barrierefrei.

Gute Nachrichten:
Die 2 Paar Orthopädische Schuhe wurden bewilligt ohne Selbstbehalt.
Ebenso der Elektrische Rollstuhl auch ohne Selbstbehalt.

Jetzt werde ich im September über den KOBV bezüglich der Pflegegeldstufe 4 ansuchen. Da werde ich sicher wieder abgelehnt man wird mir aber die Stufe 3 geben.
In Sachen WIENER LINIEN ist es nun soweit, dass wahrscheinlich der EU Gerichtshof angerufen wird. Das heißt dann bitte warten bitte warten. Mit 1.1.2011 bin ich ja 65 Jahre da bekomme ich ja die Pensionisten Jahreskarte zum halben Preis. Ich werde aber weiter drauf bestehen dass ich mit 1.8.2008 das Geld das Zuviel bezahlt wurde mit Zins und Zinseszinsen zurückbekommen.

1.August 2010

Zurück blickend kann ich sagen dass der Juli ein schöner Monat war. Ich muss sagen dass sich das Seniorkom ausgezahlt hat. Gina und ich wir konnten endlich eine nette Freundin finden mit der wir uns sehr gut verstehen. Sie wohnt im Raum Eichgraben- Altlengbach. Wir sind darüber sehr glücklich dass wir bei ihr im Garten liegen dürfen und die wunderbare Frischluft genießen können. Am Abend wenn wir wieder in Wien sind schlafen wir sehr gut und lang. Dieser halbe Tag in dieser wunderbaren Luft ist für uns ein Medikament.
Wir werden uns in etwas alle 14 Tage treffen. Einmal bei ihr dann wieder mal bei uns. So lange das Wetter so schön ist werden wir es auch ausnützen.

Am 4.8.2010 werden wir nach Villach fahren zum SK Treffen der Villacher. Bin gespannt wie viele Leute kommen werden. Am meisten freue ich mich auch die Silvia und dem Kurt Peter. Endlich ist es mir gelungen. Nur muss diesmal das Wiener Treffen einmal ausbleiben weil sie das Treffen am selben Tag wie wir im 16.Bezirk haben.


Wir waren mindestens 15 Personen. Ein Teil der Gruppe war schon zum Villacher Kirtag unterwegs. Dieses Bild wurde im Gastgarten vom Villacher Brauhof gemacht.
Ich kann der Villacher SK Gruppe nur mein Lob aussprechen. Wir sind herzlichst aufgenommen worden. Man hat es auch goutiert dass wir den weiten Weg nicht gescheut haben für die vier Stunden. Es waren nur vier Stunden aber wir haben wieder die Bestätigung in Kärnten muss man sich wohl fühlen. Wir fahren gerne wieder im Oktober nach Villach.

Am 10. August sind wir wieder in Eichgraben gewesen. Es war wieder ein angenehmer erholsamer Tag in der FRISCHLUFT. Ich kann es nicht oft genug loben. Endlich eine wirkliche gute Freundschaft gefunden zu haben. Wir werden am 29. August gemeinsam ins Kabarett gehen.

Nun wieder ein kleiner Gesundheitsbericht:
Seit 6. August 2010 bin ich in einer Medikamentenstudie für ein Medikament bei Diabetes. Bisher keine Besonderheiten erlebt. Die Zuckerwerte bleiben in der Toleranz. Das ist gut so. Am 18. August werde ich ins Rheumazentrum KURBAD OBERLAA fahren wegen meiner Physikalischen Behandlung. Unterwassergymnastik und Unterwassermassage, sowie Ultra Schall für meine beiden Knie und die rechte Schulter. Am 20. fahre ich ins Krankenhaus Hietzing zur Studienkontrolle. Montag den 23.8. geht es zur Kontrolle durch meinen Internisten und am Freitag den 27.8. Fahre ich ins Sanatorium Hera zum Dermatologen wegen meiner übersteigerten Talgbildung. Bin gespannt welches Wässerchen ich da bekomme,
Mit dem Herzen habe ich derzeit keinerlei Problem nur mein linkes Knie und meine rechte Schulter machen mir Probleme.

Neueste Nachrichten:
Am 10.September musste ich mit der Rettung in die Wiener Privatklinik fahren da ich keinen Schritt mehr gehen konnte. Das linke Knie verursachte mir bei jedem Schritt nur furchtbare Schmerzen. Meine erste Befürchtung war das mir ein Inneres Band abgerissen ist oder der Meniskus. Ich wurde sofort mit dem Knie in die Magnetresonanz Untersuchung geschoben. Dann anschließend das Röntgen. Mein Orthopäde Prof. Giurea ist auch sofort gekommen und hat mir eine Injektion ins Knie gegeben. Im Augenblick hat es nicht viel geholfen aber mit der Zeit kam die Linderung. Jedoch auftreten konnte ich trotzdem nicht. Ich bekam dann auch 11 Infusionen und wurde massivste entwässert. Mir hat das Entwässern wirklich gut getan. Die anderen Infusionen waren reim nur Schmerzinfusionen. Und eine Infusion welche 2 Stunden mit Motorspritze lief war zur Durchblutung gedacht dass sich die Schmerzmittel rascher im Körper verteilen. Diese Infusion war aber für zwei Stunden auch mit Schmerzen in den Gefäßen verbunden. Ich habe mich gezwungen zu schlafen um ja nicht alle Minuten auf den Flüssigkeitsspiegel der Infusion zu starren und feststellen nicht merkbar weniger geworden.
Dann war wie schon erwartet wieder das tägliche Chaos perfekt. Ich bekam die ersten Infusionen (für 8 Uhr vorgesehen oft erst um 10:15 Uhr). Somit haben sich die vorgesehenen Intervalle von 6 Stunden verengt. Weiters habe ich festgestellt dass man noch immer das Steinzeit EKG mit den Luftballonen noch immer in Verwendung hat
Obwohl ich schon im April den Ärztlichen Leiter auf diese Keimschleuder aufmerksam gemacht habe. Mit dem Ergebnis dass sich nichts verändert hat in der so hoch gelobten und zertifizierten Wiener Privatklinik. Man darf wohl einen Fragebogen ausfüllen in dem man der WPK ein Zeugnis ausstellen soll. Wievielte Leute schreiben auch ehrlich was sie erleben.
Anscheinend weil viele nicht den richtigen Überblick über das geschehene haben.
Als einzigen Lichtblick in der Wiener Privatklinik kann ich nur wieder die Diätassistentin Frau. Mag. Lindorfer hervorheben. Mit dieser Frau ein vernünftiges auch für einen Diabetiker oder einer Person mit Lebensmittelallergie zusammen zu stellen ist eine Freude.
Die Küche in der Wiener Privatklinik ist absolut Spitze. Geschmack und optische Aufarbeitung der Speisen ist immer optimal.
Um nun wieder auf die Minuspunkte zu kommen ich werde heute nochmals dem Ärztlichen Leiter meinen Standpunkt klar legen und hoffe dass ich wirklich das nächste Mal nicht mehr das URWALD EKG vorfinde. Weil sonst mach ich wirklich einen Aufruf dass man doch der Wiener Privatklinik ein neues modernes EKG Gerät spenden möge.

Nun bin ich seit 17.September wieder zu Hause. Ich habe heute Nacht einmal probiert mit einer Eisbandage mein Knie zu beruhigen was mir gelungen ist. Werde nun jede Nacht dasselbe tun. Weil ich am 6.10. wieder nach Villach will fahren zu meinen Kärntner Freunden.
An sonst nichts Neues.
Ich hätte bald vergessen zu schreiben dass ich am 1.Oktober wieder einen Pflegegeldstufen Erhöhungsantrag stellen werde jedoch auf die Stufe 4 und nicht mehr auf Stufe 3. Weil nachlassen kann man immer noch. Nur will ich von Haus aus durchkommen ohne große Nachbegutachtung und Verhandlung. Werden sehen wie lange die ganze Prozedur dauert. Zuletzt hat es fast 1 1/2 Jahre gedauert und wurde dann erst wieder abgelehnt.
Ich werde diesmal den Antrag auf Erhöhung über den KOBV machen. Was sicher auch eher Zielführend ist als ich mache diesen Antrag selbst.
In Sachen WIENER LINIEN herrscht Ruhe!! Warum?? Muss im Oktober wieder Anfragen.

26.September 2010

Habe ich nicht schon genug im Spital gelegen?
Nun musste ich wegen Verdacht auf Magen-Darmblutung in die Klinik fahren. Es bestand LEBENSGEFAHR wegen der massiven Blutverdünnung mit Plavox75mg und 100 mg Thrombo Ass.
Mein Prof. Dr. SCHILLINGER besorgte mir sofort ein Bett in einem Einzelzimmer im 3. Stock auf 308. Das Zimmer kannte ich schon. Das Personal ebenso. Aber das war Nebensache. Am Montag 27.September wurde ich sofort bei der Gastroskopie eingeschoben. Diese führte Prim. Dr. Camel Kopty durch.
Es wurden zwei Gewächse gefunden eine im Magen. Es ist relativ sehr groß. Glatt und gestielt. (Polyp) das zweite Gewächs sieht ebenso aus und ist eher breitbasig und anscheinend mit einem arteriellen Gefäß versorgt was ein Problem darstellt. Wegen der großen Blutungsgefahr. Am 5.Oktober wurde der Polyp im Magen entfernt und einige Biopsien genommen. Jetzt heißt es warten auf das Ergebnis der Histologischen Untersuchung des abgetragenen Polypen und der Biopsien.
am 7.Oktober nach 12 Tagen durfte ich wieder die Wiener Privatklinik verlassen.
In den 12 Tagen musste ich feststellen dass sich seit dem April Aufenthalt nichts geändert hat. Das EKG hatte noch immer die unhygienischen Ballonkontakte wie vor 40 Jahren. Dass es schon Klebeelektroden gibt ist anscheinend noch nicht in der Wiener Privatklinik bekannt. Die Infusionen von 8 Uhr bekommt man frühestens 10 Uhr spätestens 11 Uhr. Die Verspätungen sind auf Personal Mangel zurück zu führen. Dieser Mangel beginnt bei den Ärzten und geht herunter bis zum Pflegepersonal. Mir tun die Schwestern und Pfleger sehr Leid bei der Diensteinteilung. Vermutlich ständig mehr als 45 Wochenstunden. Dass dies noch nicht der Pflegedienstleitung aufgefallen ist. Was das unhygienische EKG anlangt ist es ein absoluter Fehler des zuständigen Krankenhaushygienikers der darauf pochen muss dass die hygienischen und besser haftenden Klebeelektroden verwendet werden.
Die Klinikleitung stellt immer diverse Zertifizierungen in den Vordergrund. Jedoch kann ich mir nicht vorstellen wie eine PRIVAT KLINIK mit diesem Minder Personalstand ein Zertifikat bekommt.
Die einzige Abteilung die sich wirklich ein Zertifikat verdient ist die Küche und die Diätassistentinnen!!!!
Die Küche kocht ausgezeichnet. Das Essen ist immer wohl temperiert. Es ist auch die einfachste Diät auch optisch gut angerichtet was sicher garantiert dass diese Diät auch mit dem notwendigen Appetit (angeregt durch die Augen) gegessen wird.
Die Diätassistentin künstelt das beste Essen zusammen. Es ist nicht gesagt dass man stur ständig dasselbe zu essen bekommt. Sie komponiert immer was gutes Leckeres und wohlschmeckendes zusammen. Man bekommt auch gelegentlich eine kleine Sünde auf den Teller. Diese Sünde ist aber mit einigen Eingriffen in den anderen Speiseteilen wieder ausgewogen. Gute leckere Dinge müssen ja nicht in Bergen am Teller sein. Auch ein weniger gefüllter Teller mit dem richtigen Essen ist schon eine OFFENBARUNG.
Mein Dank und meine Hochachtung gilt der Diätassistentin LINDORFER.
Das OP Personal und das Personal des Aufwachraumes ist auch eine wohltuende Crew.
Kommunikation funktioniert ausgezeichnet.
ERGEBNISS DER HISTOLOGIE:
Alles Negativ keine entarteten Zellen!! Mir fällt ein Riesen Stein vom Herzen. Habt ihr ihn gehört???
Jetzt muss ich Mitte Jänner wieder in die Klinik jedoch maximal 4 Tage. Wieder Gastroskopie und Abtragung des letzten Polypen. Aber dann ist mein Bedarf wieder gedeckt. Ich möchte einmal ein Jahr erwischen wo ich maximal 4 bis 10 Tage in der Klinik verbringe oder überhaupt keinen Tag das wäre schön. Ich bin kein Hypochonder der wegen dem leisesten Furtz ins Spital geht. Ich glaube bisher jedes Mal dass ich mit Berechtigung in der Klinik gewesen bin.
Es gibt schönere Orte die ich besuchen kann

7.10.2010 ENTLASSUNG

11.10.2010
Nun beginnt wieder eine Woche.
Programm: 12.10 mein 2.Paar Orthopädische Schuhe abholen.
14.10 Nach Eichgraben zu unserer Freundin fahren.
13.15; 16; und 17. Schreibtisch zusammenräumen und versuchen Objekte für eine Auktion zusammen zu tragen, Briefmarken, Briefe, Ausstellungsbelege und Philatelistische Post die ich in den Jahren meiner Aktivität in der Philatelie bekommen habe. Und jede Menge Bedarfspost, Schweiz, Liechtenstein, Deutschland und Österreich. Jedoch ich mache keine Fehllisten Bearbeitung mehr. Zu Zeitaufwendig!

13.10.2010
Neuerliche Aufnahme in die WPK wegen akutem Vorhofflimmern.
Sofort wurde ich an einen Monitor mit Überwachung vom EKG, Blutdruck und Sauerstoffsättigung des Blutes gehängt.
An ein Schlafen war nicht zu denken, weil ständig wurde Alarm ausgelöst. Entweder durch zu niederen Puls, oder zu geringer Suerstoffsättigung des Blutes, dann hat sich beim Umdrehen ein Elektrode selbst entfernt. Somit hatte ich die ganze Nacht Musik. Erst als mir die Schwester das Zimmerfenster geöffnet hat und es kühler wurde konnte ich gut einschlafen. es war kalt im Zimmer aber ich hatte ja eine gute Decke. Diese drehte ich immer wieder um so dass ich immer gekühlt war. Der Blutdruck hat sich dann wieder langsam in normale Bahnen begeben. Sowie die Herzfrequenz auch. Prof. Schillinger meint es kann das Ganze ausgelöst durch einen plötzlichen Blutdruckanstieg hervorgerufen worden sein. Aber er meint es wahr wirklich notwendig in die Klinik zu fahren da ein Vorhofflimmern bei mir als Folgeschaden einen Insult auslösen könnte.
Am 14.11. um 13 Uhr wurde ich entlassen.

Jedenfalls nach Eichgraben kann ich nicht fahren weil ich noch etwas Angst habe mich aus Wien weg zu begeben. Solange ich in Wien bin kann ich mit der Rettung sofort in die Klinik, bin ich jedoch auswärts werde ich in nächstgelegene Spital gebracht. St, Pölten, Amstetten, oder gar Tulln. Letzteres würde ich absolut ablehnen solange ich bei Bewusstsein bin.

Mir wäre es viel Lieber hier von angenehmeren Dingen zu berichten als ständig meine Spitalsaufenthalte zu dokumentieren. Es ist mir selbst zuwider aber man soll sehen dass man auch kämpfen kann. Jeden Tag den ich wieder munter werde lobe ich Gott und danke ihm dafür!
Vor einem Jahr war ich in Lourdes und habe mir Wasser aus der Grotte mitgenommen und trinke es jeden Tag ein paar Tropfen in mein Mineralwasser. Weil ich glaube dass auch der kleinste Tropfen dieser Quelle Heil und Segen bringt. Heil für die Seele und den Körper. Segen für die Seele.
Ich glaube an die Heilkraft dieser Quelle. Ich glaube dass ein Tropfen sich in einem großen Glas mit dem anderen sich vermengt und genauso die Kraft hat. Auch ein kleiner Tropfen wie eine Träne ist ein Geschenk aus dieser Grotte.
Ich bilde mir nicht ein dass ich die große Heilung erfahren werde. Ich glaube jedoch dass man von diesem Wasser (Wasser des Lebens) geheilt werden kann. Ich erhoffe mir eine Linderung meiner Krankheit, und Schmerzen. Ich möchte noch ein paar Jahre Leben.

3.Dezember 2010

Heute war ich mit Gina in einem Pensionistenheim um sich zu orientieren wie es so aussieht und wie man sich in solch einem Haus fühlen kann.
Wir wurden freundlichst empfangen. Man hat uns zuerst erklärt wie die Sicherheitsvorkehrungen im Haus sind. Man erklärte uns dass die Rauchsensoren sehr fein eingestellt sind. Außerdem gibt es nur eine einzige Einplattenkochgelegenheit. Man soll sich aber nichts braten oder heiß machen den sonst alarmiert der Rauchsensor.
Klar dass man daran denkt dass die Leute das Essen des Hauses essen sollen. Aber gelegentlich hätte ich schon Appetit auf etwas Selbstgekochtes. Oder einmal eine Eierspeise, gebratene Burenwurst oder sonst eine kleine Leckerei. Muss ich da auf alles verzichten. Das Haus ist sehr weitläufig. Nun zum Appartement.
Es ist wohl nur 40qm groß hat aber eine dumme Anordnung. Man kommt vom Eingang direkt ins Schlafzimmer. Dahinter ist das Wohnzimmer welches der größte Raum des Appartements ist. Hier hätten unsere Möbel von zu Hause locker Platz. Sogar für meinen Schreibtisch ist Platz. Dann kann man auf einen Balkon nur der steht gegen Osten. Erfolg Sonne nur vormittags und dann ist es eher düster im Raum. Lichtverbrauch ist dadurch höher. Das Bad ist eher eine Falle als Seniorengerecht. Es ist eine 10cm Stufe zum Einsteigen in die Brause. In dieser Brause hat man sehr wenig Platz. Ein helfen beim Waschen durch eine zweite Person ist nicht möglich. Diese muss außerhalb der Brause stehen. Das WC ist wohl extra und mit einer wirklich guten Klomuschel bestückt man sitzt schön hoch was für mich ausgezeichnet ist. jetzt kommt aber das zweite Problem die Türen sind so angeschlagen dass sie sich gegenseitig im Weg sind. Außerdem ist die Adaptierung der Schalter uns Stecker äußerst Altersfeindlich. Entweder zu hoch für einen Rollstuhlfahrer fast nicht erreichbar oder so tief das man fast am Boden liegt.
Dann fuhren wir in den letzten Stock hier gibt es am Dach rund herum eine riesige Terrasse. Jedoch Windschutz wäre doch in den 11 Stöcken sicher notwendig. Innen ist eine riesige Bibliothek wo sicher jeder etwas findet. Dann ein Kaffeehaus. Was auch gut ist. Nur es hat uns schockiert man hat Leute zusammen an einen Tisch gesetzt die vor sich hin gestiert haben, Nichts geredet und auch keinerlei Bewegung in sich gehabt haben. Salzsäulen. Dann gab es einen Mann der hat mit seinem Glas am Tisch ständig in einer Richtung Kreise gezeichnet ohne Pause. Ich weiß ich werde mal auch alt aber ich würde mich weigern mich an einen Tisch zu setzen wo totale Stille ist. Keine Aktion. Keiner spielt Karten sondern stiert nur Löcher in die Luft. Das hat mich absolut abgestoßen.
Weiters hat mich total abgestoßen. Man kann keinen Extra Handgriff von jemand bekommen ohne das man zur Kassa gebeten wird. Dann Recobriefe werden von der Kanzlei nicht angenommen. Wenn man nicht anwesend ist gehen diese Briefe zurück. Was sicher Rechtlichen Schaden erzeugt denn der Zustellversuch genügt um eine Frist laufen zu lassen. Dann darf man keinen PC haben, kein FAX, Telefon ja aber mit eigener Verrechnung. Nein ich bin seit Jahren bei UPC und will es auch bleiben. Ja TV gibt es nur aus einer SAT Schüssel. Ich habe aber das Digital KABELTV von UPC. Muss ich da auf all meine Dinge verzichten?? Der PC ist in Wahrheit mein Kontakt zur Welt. Der PC hält mich munter der PC erhält mich geistig rege. Obwohl ich jetzt seit neuesten beginne Dinge zu vergessen. ich weiß dass ich das gesuchte sicher weiß aber es will nicht aus der Schublade im Gehirn. Da martere ich mich und dann gehe ich das Alphabet durch und dann macht es Klick und ich hab das was ich gesucht habe.
Die Preise die für pflegerische Handlungen verlangt werden würden mich reich machen wenn ich mir eine kleine Pflegepraxis aufmachen würde.
Blutzuckermessen und Insulin spritzen €9,05
Infusion €18,11
Blutdruckkontrolle €4,22
Abwage €3,01
Blutzucker Kontrolle €6,04
Subkutan oder Intramuskulär Injekt €6,04
Jetzt bedenke man ich bin Diabetiker der 4 x BZ misst und 3 x am täglich Insulin injiziert.
Bitte das macht im Monat 30 Tage €302.-- aus.
Jetzt bedenke man noch dass ich gelegentlich 14 Tage Schmerzinfusionen bekomme dass würde €253.-- ausmachen somit gesamt Extraleistung €555.-.
Das monatliche Pflegegeld wird ja einbehalten somit müsste ich diese Extraleistung aus eigener Tasche bezahlen. Ich kann es mir leisten aber dann bleibt für uns beide Extra nur mehrweniger als die Hälfte unseres Monatsbudgets über. Das heißt Fahrten mit dem Fahrtendienst nur auf das absolut notwendigste beschränken, Theater oder andere Extra Dinge können wir uns dann nicht mehr leisten. Dann ist man absolut wie fast entmündigt man muss alles gleich im Einzugsverfahren abwickeln. Kost und Wohnen zu bezahlen ist ja ok. Aber die holen sich die Gewinne mit den ganzen Zusatzleistungen herein. Was ja an und für sich gut ist aber was ist wenn einmal Differenzen mit den vielen Extras Verrechnungen vorkommen und das abgebucht wird und man bekommt die Rechnung erst nach Abbuchung. Einspruch und Rückzahlung zieht sich dann. Weil ich muss ja rechnen unsere beiden Pensionen - der Miete des Doppelapartements- der üblichen Kosten wie UPC, Versicherungen,- Kreditrückzahlung.
Jetzt weiß ich auch warum die Leute in solchen Heimen nur ständig am Bankerl sitzen.
Ich könnte mir meine 4 Liter Mineralwasser welche ich benötige nicht leisten Egal wie ich es rechne es bleibt NICHTS!!!! An Reisen brauche ich wirklich nicht denken. Eine Fahrt nach Villach zu meinen Freunden ist nicht drinnen. Jetzt weiß ich auch warum sich so viele alte Leute mit Händen und Füssen wehren in solch ein heim zu gehen.

Jetzt schaue ich mir am Dienstag ein Haus der Caritas an bin dann gespannt wie es dort zugeht ob da ein wenig die Caritas wirkt.
Zuletzt mache ich dann einmal eine Besichtigung in meinem Wunschaus des Kuratoriums der Pensionistenheime SONNENHOF.
Jedenfalls ich habe mir fürs Erste einen Schock eingehandelt.


Das Haus St. Klement der Caritas ist ein wunderschönes Haus. Das Doppelappartement ist wunderschön angelegt. Rollstuhl geeignet. Alles wirklich ein Traum Eine Herzlichkeit. Man merkt dass man in einem katholischen Haus ist und die Nächstenliebe ist wohl groß geschrieben aber es ist extrem teuer. Das Doppelapartement für beide in Vollpension kostet €4400.- Das sind um €1000.- mehr als wir beide gemeinsam Pension haben. Keine Chance.

22.Dezember 2010
Ich hatte mich gleich nach der Besichtigung des Hauses St.Klement ins Google begeben und habe nach Barrierefreien Wohnungen gesucht. Ich hatte schon die Hoffnung aufgegeben und begab mich nochmals mit einer anderen Fragestellung ins Google. Da sah ich dass meine Genossenschaft von der ich auch meine jetzige Wohnung habe immer wieder Behinderten gerechte Wohnungen anbietet.
Ich habe angerufen und die Bezirke 13,14,15.16.17.18,19 21;22 und 23
ausgesucht und die Dame fragte mich ob es nicht der 11.bezirk auch sein kann den dort hätte sie eine einzige Rollstuhlwohnung. Ich soll sie mir anschauen unverbindlich weil ja noch eine Dame in der Warteliste vor mir wäre.

So nun hat sie mich heute angerufen die Damen hat abgesagt und nimmt die Wohnung nicht.Somit ist für mich die Bahn frei. Schönere Weihnachten kann es nicht geben. Eine Wohnung im GASOMETER D.
Die Wohnung ist im 6. Stock ist sehr hell und hat eine eigene Loggia. Die U-Bahn U3 hat eine Haltestelle im Haus. Man kann alles in den vier GASOMETER kaufen. Geschäfte ein Riesen Kino mit 12 Sälen, und eine Veranstaltungshalle sind das NON PLUS ULTRA.
Bank ist auch im Haus. Telefonshop der UPC ebenso. Es wird Spaß machen Kaltmiete €558.-- Mit den Warmwasser und Fernwärmeheizung werde ich in etwa an die Kosten der jetzigen Wohnungen welche nicht Rollstuhlgerecht ist herankommen. Ich hoffe dass ich meine Wohnung mit allen Fenstern in Richtung OST bis SÜD oder SÜ bis West habe. Da ist es wirklich sehr interessant weil wir in Nähe des Airport Schwechat wohnen und so startende und landende Maschinen beobachten können. Kann auch ein Zeitvertreib sein.
Mit der U- Bahn bin ich in 8 Minuten im Zentrum am Stephansplatz vier Minuten länger bin ich bei den großen Museen. In der anderen Richtung bin ich in etwa 10 Minuten am Wiener Zentralfriedhof.
Überall die Adresse ändern lassen.
Zur Krönung des ganzen kommt jetzt noch dazu dass ich eine Woche nach meinem 65. Geburtstag am 10.Jänner 2011 wieder in die Klinik muss wegen Abtragung des zweiten Gewächses und Vorbereitungsuntersuchungen zur Knie OP. Werde wahrscheinlich bis 15.Jänner in der Wiener Privatklinik sein. Laptop nehme ich wieder mit da ich ja wieder mein Einzelzimmer haben werde. Dann wieder nach 3 Wochen später nochmals in die Wiener Privatklinik zuerst zur Angio des Herzens. Von dieser Angio hängt es ab ob ich die Knie OP machen kann oder nicht. Es wäre das linke Knie wo ich angeblich schon Knochen auf Knochen gehe. Was wieder sehr Schmerzhaft ist. Abwägen des Risikos. Ich würde ja sagen weil wenn ich wieder ordentlich gehen kann dass ich auch Gewicht abnehmen würde was wieder dem Knie und dem hanzen Organismus gut tun würde. Wenn das Risiko einschätzbar ist und mein Prof. JA sagt lasse ich mir das Knie operieren.

Morgen am
27.12.2010 habe ich nun die Wohnungsbesichtigung im GASOMETER. Bin gespannt. Meine Entscheidung steht schon zu 85% fest ich nehm diese Wohnung weil so ein Superangebot gibt es so rasch nicht mehr. Werde dann am Abend davon berichten was los ist.

28.12.2010
Liebe Freunde!
Heute durfte ich mich wieder fest ärgern. Die sogenannte Behindertenwohnung für Rollstuhlfahrer ist ein Trauerspiel.

Schon bei der Wohnungstüre bin ich nur hinein gekommen weil ich links und rechts am Türstock den Lack abgerieben habe.Bis auf eine Türe die ich absolut nicht geschafft habe waren alle Türen nur mit Lackverlust zu befahren was sicher mit der Zeit furchtbar ausgeschaut hätte. Alleine hätte ich samtliche Türen nicht geschafft weil da hätte ich Niemanden der mich trotz elektrischem Antrieb durchgeschoben hätte.

Das WC ist auch unbefahrbar. Man kann drinnen nicht umdrehen.Genau dasselbe beim Bad (Mit Stufe)

Die Elektro und Wasseristallationen sind alle Ober Verputz. Die ganze Wohnung besteht aus Kabeltunnels wo sich auch Schimmel gebildet hat. Der Sicherungskasten fürs Elektrische istso hoch oben das man eine Leiter benötig um den streng aufgehenden Kasten erreich. Wasseramaturen und Abflusssohr sin Ober Putz in einer höhe von Maximal 6cm vom Fussboden. Wie soll deas ein Behinderter erreichen.

Es gibt im Bad und WC keine Haltegriffe. Die Rutschfestigkeit des Kachelboden bezweifle ich auch. Es ist keine Duschwand vorhanden somit ist das ganze Badezimmer als Dusche zu bezeichnen. Das Handwaschbecken befindet sich hinter einer Türe. Es kann im Bad keine normale Waschmaschine angeschlossen werden. Wo gibt es heute noch Waschmaschinen die eine breite zwischen 50 und 60 cm haben. Mit 60cm hat die Maschine eingezwängt zwischen Handwaschbecken und Mauer Platz was wieder zu Schwingungsgeräuschen führen kann.

Die Loggia ist nur über eine Stufe von 10cm erreichbar somit für einen Rollstuhlfahrer nicht passierbar. Die Aussicht in der Wohnung ist triest man schaut in die Dachkonstruktion mit Stahlbrücken und Stahl Gestänge. Wo ich bezweifle dass bei Starkem Wind sich keine argen Geräusche entstehen. Man sieht nur die Stahlkonstruktion und ein bißchen Himmel. Aber Dominant sind die Stahlbrücken.

Die Zähler für Strom und Warmwasser und Heizung sind nicht in der Wohnung sondern irgendwo im Haus unzugänglich um etwa den Verbrauch kontrollieren zu können!!!!

Deie gesamte Wohnung ist nur notdürftig und dilletantisch mit einer dünnen weißen Farbe gestrichen worden. Das war sicher kein Fachmann. Die ganzen Verteilerdosen fürs Elektrische sind ober Putz.
Resüme der ganzen Besichtigung:
Die Wohnung ist absolut nicht Behindertenrgerecht und Normal nicht anzubringen.
1.) Aussicht ist NULL
2.) Wände sind zu 75 % nicht gerade sonder mit einem Winkel von 6-12%
3) Am Plan sieht es ganz Anders aus als es ist.
4. Somit müsste man die gesamte Wohnung die Türen verbreitern
5.
) Die Stufen abbauen, Die Haltegriffe montieren.
6.) Die Bedien- und Kontrollarmaturen tiefer setzen
7.) Die Wohnung ist nur nach Maß einzurichten wozu man als Behinderter keine Finanzen hat. 81.5 qm für die Katze.
Für die Hausherren sei noch gesagt :" BEHINDERT heißt nicht geistig Behindert!!!"

Ich habe mich ehrlich gefreut diese Rollstuhl gerechte Wohnung besichtigen zu dürfen. Aber schon bei der Eingangstüre habe ich alles gewußt. Ich wollte schon umdrehen und nach Hause fahren.
Hier ist das Originalblatt der GESIBA http://www.gesiba.at/web/guest/angebote
es ist ein Hohn wenn man dann in diese Wohnung kommt wo doch extra steht nur für ROLLSTUHLFAHRER!!!!
Ja da müsste stehen Rollstuhlfahrer mit ständiger Begleitung die einem durch die Türen schiebt.

Geburtstag 3.Jänner 2011

Der Geburtstag war noch immer von der Enttäuschung vom 27.12.2010 überschattet. Ich konnte und wollte es nicht glauben dass man so mit Behinderten umgeht. Alleine die Hin und Herfahrt hat mich €34,80 gekostet. Wenn man mir reien Wein eingeschenkt hätte wäre ich sicher nicht zur Besichtigung gefahren. Aber die Dame der Gesiba hat die Wohnung nicht gesehen so konnte sie nur das weiter geben was ihr als Unterlage gegeben wurde.

4.1.2011

Die Dame der GESIBA hat mir gesagt sie werde sich diese Wohnung wirklich ansehen. Damit sie wirklich sagen kann was Sache ist. Was ich sehr befürworte dass man sich gerade so ein spezielles Objekt doch vorher ansehen sollte um wirklich urteilen zu können und den BEHINDERTEN auf den einen oder anderen Mangel hinweisen kann.
Zusammenfassung der letzten Tage im neuen Jahr.
Der Kampf geht weiter!

Nun die Schwerpunkte:
1.) Pflegegebührenstufen Erhöhung auf Stufe 4 . Hier wurde mir schon der Hausbesuch eines Arztes angekündigt. Werden sehen wer diesmal erscheint. Antrag wurde über den KOBV gemacht.
2.) Klage gegen die WIENER LINIEN
Hier liegt die Sache nun beim Verfassungsgerichtshof. Werden sehen wann die Herren zu einer Entscheidung kommen.
3.) Behindertengerechte und Rollstuhl geeignete Wohnung.
a) Bei der Gesiba mich auf die Warteliste stzen lassen mit dem Hinweis.Die Wohnung muss absolut Rollstuhl geeignet und auch dementsprechend ausgerüstet und BARRIEREFREI sein.
b) Bei der Gemeinde Wien ebenso angemeldet um eine derartige Wohnung oder Reihenhaushälfte. Hier soll die Wartezeit in etwa 1 bis 1,5 Jahre dauern.

c) Weißer Ring ( Kommission der Stadt Wien)
Hier müsste in absehbarer Zeit etwas geschehen. Abschlussbesprechung war im Dezember 2010. Das ist die Sache mit der Körperlichen und Psychischen Gewalt anwendung im Kinderheim EGGENBURG - LINDENHOF durch mehrere Erzieher und Lehrmeister.

Ihr seht was da fürs das ganze Jahr geplant ist.

Gesundheitlich geplant sind folgende Dinge:

1-15 Jänner Aufenthalt in der Wiener Privatklinik:
Vorgesehene Eingriffe und Untersuchungen.
A) Polypentfernung (Grenze Magen und Zwöffingerdarm) auf Gastroskopischem Weg.
B) MRT des linken Knies, Echocardiografie, 24 Stunden EKG und 24 Stunden Blutdruck.

Anfang Februar 2011
Wiederaufnahme in die Wiener Privatklinik.
Herzkatheter (Coronarangiografie) Davon wird sich entscheiden ob man die Knie Operation wagen kann und darf.
Es wäre mir nur allzusehr Recht wenn man das Knie operieren könnte damit ich doch vielleicht ohne Schmerzen gehen kann. Was meine Lebensqualitätsteigern würde und auch mein Seelisches Gleichgewicht stabilisieren würde. Ich habe wohl genug Lebensmut und Kraft. Aber dies würde mich noch mehr stärken. Weil da hätte ich ohne Probleme diese OP überstanden und vielleicht weniger Schmerzmedikamente nehmen und mein Diabetes auch wieder in Geordnete Bahnen käme.

Linkes Knie Total Endoprothese in Vollnarkose. Wann ???

Nachher werde ich sicher auf REHA geschickt. Wohin weis ich nicht.

13.01.2011
Der ganze Plan ist zu vergessen. Am 7.1.2011 musste ich akut wegen Herzproblemen wieder in die Klinik.
Der Polyp wurde am 11.1. sicher ohne Komplikationen entfernt

Am 12.1.2011 hatte ich eine Myocardszintigrafie und am 13.1.2011 kam der Hammer.
Der Befund sagt aus dass meine Herzhinterwand ja absolut kaput ist. Nun beginnt die Vorderwand mit Verschlüssen. Das Risiko Infarkt Nr.6 zu erleiden ist relativ sehr groß. Ich werde jetzt die Tage bis zum 31.1. (Neuaufnahme in der Klinik) ruhig verbringen ohne Anstrengungen.
Am 1.Februar ist dann die Angiografie vorgesehen wo wir das Herz besser beurteilen können und auch eventuell etwas Kosmetik betreiben können durch Setzung von Stents und Ballonaufdehnung. Jetzt hängt meine Frage im Raum ist eine Herzimplantation möglich? Wenn ja was sind die Risiken? Was bringt es? Lebensqualität wird sicher verbessert werden.Ich würde mich freuen wenn ich noch ein paar Jahre Leben könnte. Leben ohne Angst dass es jeden Auigenblick aus sein kann.
Man hört in seinen Körper und spürt einmal etwas und wartet was kommt. Ich bin kein Selbstmörder, wenn es etwas ist was mich zu sehr beunruhigt lasse ich mich sofort in die Klinik bringen. Da weiß ich dass mir sofort geholfen werden kann.Das beruhigt sehr.
Ich wünsche niemand meinen derzeitigen Zustand.Meine Nerven spielen verrückt. Ich kan nur mehr maximal 4 Stunden am Stück schlafen.

Die Knie Op ist in weite ferne gerückt.
Ich will zuerst wieder mein Herz verbessert haben und wenn mir dann der Rollstuhl unbedingt ins Haus steht.
Ich glaube es will niemand mit mir derzeit Tauschen.

21.Jänner 2011
Nun gibt es auch wieder was angenehmes zu berichten.
In Sachen WIENER LINIEN hat der Verwaltunggerichtshof mir Recht gegeben und auch allen anderen Männer welche erst ab 65 Zugang zur Seniorenermäßigung hätten.
Nur gibt es sehr wenigde die sich getrauen gegen die WIENE LINIEN Rechtlich vorzugehen. Aber wie man sieht ist es doch gelungen. Von Nun an bekommen
Männer auch die Seniorenermäßigungen mit 60 wie die Frauen. Man hat sich immer bemüht und von der Geschlechtergleichstellung zu reden was Frauen anlangt. Ich bin absolut auch dafür dass eine Frau den selben Gehalt oder Lohn zu bekommen hat wenn diese eine Tätigkeit mit gleicher Leistung wie ein Mann
vollbringt. Das ist in meinen Augen absolut korrekt. Man hat immer wieder in der Sache der WIENER LINIEN die armen diskriminierten Frauen vorgeschoben. Nun hat der Verwaltungsgerichtshof endlich ein Richtungsweisendes Urteil gefällt.
Es dürfen ab sofort nirgends mehr Leistungsabstufungen zwischen Frauen und Männer stattfinden. Da müssen sich noch einige andere Firmen schnell angleichen.
ÖBB, Wiener Lokalbahnen, Museen, Schönbrunn und noch einige Busunternehmen speziell der Verkehrsverbund Ost Region (VOR). Nur wird man sich die erste Zeit recht dumm stellen und ausführen von diesem Gesetz nichts zu wissen wollen. Bis Ende 2011 ist eine Frist gesetzt wo die Anpassungen abgeschlossen sein müssen.
Nun als nächster Lichtblick ist es nun soweit dass ich endlich einmal in meinem Leben Glück habe.
Ich bekomme eine eigene Behinderten- und Rollstuhl gerechte Wohnung im 22. Bezirk (Donaustadt).
Ich möchte mich nun auch Öffentlich bei dem Generalsekretär der CARITAS Herrn Magister Alexander Botmann für seine Hilfe bedanken.
Ebenso beim Dipl.Ingenieur Prokurist Stefan Härtl. Sowie Frau Sylvia Peyerl
Eine Frau die einem ordentlich zuhört und versucht zu helfen wo es ihr möglich ist und dann auch noch die rastlose gute Seele (welche die Wohnungsbesichtigungen erledigt) Frau Yvonne Krenn. Sie ist immer bemüht die Objekte wirklich im besten Licht (ohne Verschönerungen) anzubieten und auch die erforderlichen Schritte zu erklären die Wichtig sind um eventuelle Beihilfen oder Förderungen zu bekommen.
Ich werde dann im 8 Stock residieren ohne Nachbarn. Ich finde es wunderbar endlich einen Auzug zu haben und alles Barrierefrei ist.
Ich werde mich bemühen raschest Kontakt zu meinen "Nachbarn" auch wenn sie unterhalb wohnen Kontakt zu bekommen. Dann muss man sich auch in der gegend umsehen was es wo zu kaufen gibt.
Dann in der Reseption den USUS des Hauses zu erkunden. Weil es gibt die Möglichkeit des Mittagstisches zu angenehmen Preisen, dann eine Cafeteria als Treffpunkt.
Es ist noch zu sagen das bis zum 5. Stock ein Seniorenheim ist und dann darüber bis zum 8. Stock sind Wohnungen verschiedener Größe. 86qm sind für mich absolut ausreichend. Noch dazu wo es noch zwei Loggien gibt in gegenüberliegenden Windrichtungen. Die Wohnung ist sehr sehr hell weil viele Fenster sind. Im Sommer ist es ein Traum auf den eigenen Balkon in der Sonne zu liegen.
Was auch noch Optimal ist es ist ein Arzt immer vorhanden und auch eine Krankenschwester. Dann gibt es noch einige Services des Hauses welche ich erst erkunden muss.
Die alte und neue Donau ist auch nicht weit ebenso die Donauinsel. Die U Bahn U1 ist nicht weit vom Haus entfernt. Wie schon gesagt ich freue mich schon sehr darauf. Gott gebe mir noch einige Zeit dass ich es auch genießen kann. Ich glaube auch dass ich mein Hobby (Amateurfunk wieder ausleben kann. Optimale Bedingungen habe ich und ein Spargel steht schnell. Da ich nur empfangender Weise als SWL unterwegs sein werde sehe ich mich auch öfters bei meiner Station Kenwood R5000. Meine SWL Kennung ist OE1 102577. Da kann ich dann meine QSL Karten versenden und ich hoffe auch genug zu bekommen damit ich wieder mehr KW Diplome und UKW Diplome bekomme.
So habe ich wieder Ziele und ich lenke mich damit ab. Ich werde aber mein Freunde aus den SENIORKOM und FEIERABEND nicht vergessen. Weil diese haben mir immer wieder Kraft durch zureden geschenkt.
Für heute ist nun Schluß. Nächste Woche gibt es noch Programm genug.
Die Übersiedelung werde ich schon in der ersten Märzwoche vornehmen damit ich mit den Adaptierungen genug Zeit habe.Küche muss die Arbeitsplatte neu geschnitten werden da die Geräte anders stehen als es hier ist. Beim Elektrischen dürften keine großen Arbeiten sein. Höchstens die Anschlüsse der verschiedenen Leuchten. Die ganze Wohnung muss mit Sparlampen versorgt sein. Dann bekommen wir eine neue Kühl- und Gefrierkombination. Sowie einen Waschtrockner denn in der neuen Wohnung möchte ich kein Italien mehr haben. Endlich haben wir auch Im Bad WC und der Küche eine Absauganlage. Da kann ich den Trockner anhängen ebenso die Dunstabzugshaube. Dies alles sind Neuigkeiten welche ich im alten haus nicht gehabt habe. Genauso wie ich in dieser neuen Wohnung auch einen NOTKAMIN habe. Zu Silvester muss es von mir aus traumhaft sein die feuerwerke über Wien zu sehen. Im Sommer auch das Feuerwerk der Donauinsel und im Prater. Somit habe ich Belustigung genug.
Das wichtigste ist dass ich DIGITAL KABEL TV und DIGITAL TELEFON UND FAX habe und zuletzt noch einen Breitband Internetzugang. Somit bin ich auch von drüben bald ONLINE!!!!

27.Jänner 2011

Es ist wieder ein Tag wo ich mich überwinden musste. Ich habe meinen Schrankraum endlich mal ausgeräumt. Alles was Briefmarken sind habe ich durchforstet. Es sind Berge von Alben und Schachteln gworden. Dieses Gut habe ich in Bananenkisten zr Abholung verstaut. es ist soviel dass es absolut nicht in einen PKW passt. Alle meine Sammlungen und Briefmarken und alles Philatelistische Material schenke ich der Caritas.
Ich habe diese Marken in diversen Internet Auktionen angeboten und nichts verkauft Monatelang hatte ich diese Waren im Internet gehabt. Niemad hat zugeschlagen. Ich bot diese Ware einem Händler an welcher sofort gesagt hat er kann für solche Sachen wie ich es habe nicht viel zahlen.
Da hat michj der Zorn über die Philatelie wieder gepackt und ich habe mir dann gesagt die Caritas hat gute Kontakte zur Verwertung solcher Dinge. Die CARITAS bekommt jede einzelne Marke , Briefe und sonstige Belege von mir geschenkt. Ich weiß da kann ich auch wenn es nur ein paar Euro sind GUTES TUN!

Wenn ich daran denke in 5 Tagen um diese Zeit weiß ich dann schon genau Bescheid wie es mit meinem Herzen weiter geht. Ich hoffe dass die Gefäßkosmetik ok ist und solange hält bis ich ein neues Spenderherz habe. Ich will Leben!!
Ich will meine neue Wohnung genießen solange es nur geht. Es währe irre Schade wenn ich jetzt diese schöne Wohnung hätte aber bald für immer ausziehen müsste!

Bericht von der Angio und Besprechung mit Prof.Dr. Schillinger:

Am 1.2.2011
Um 7:30 Uhr immer pünktlich der Erste am OP Tisch. Prof Schillinger geht diesmal von der linken leiste in das Herz. Nach seinen Aussagen hat sicher die Myocardszintigrafie bestätigt. In der Vorderwand sind zwei beginnende Verschlüße von 1cm bis 1,5 cm Länge zur Darstellung gelangt. Es wurde Dilatiert weil bei Stentsetzung wäre die Knie OP sicher in die weite Ferne gerückt. So ist am 15.3. die Kardiologische Kontrolle und dann wenn alles ok ist wird man mir das linke Knie mit einer Totalendoprothese versorgen. Diese OP wir Prof. Dr. Giurea mir machen. Ich habe zu ihm genauso großes Vertrauen wie zu Prof. Schillinger. Man wir sicher rasch aber sorgfälltig mein Knie operieren. Anschließend werde ich mit großer Wahrscheinlichkeit ins Waldsanatorium PERCHTOLDSDORF zur REHA kommen.
10.2.2011
Nun zur Entwicklung in der Wohnungssache.
Ich kann glücklich sagen, dass ich am Samstag die Schlüssel zur neuen Wohnung bekomme. Das ist für mich ein Festtag. Ich habe jetzt schon jeden Tag den Plan der Wohnung in Händen und verteile schon die Möbel.. Das macht Spaß und lenkt gut ab. Bis Zum Tatsächlichen Umzug 21. und 22.3.2011 wird es noch genügend Arbeit geben. Der Instalateur und der Elektriker kommt und der Schlosser wegen einem eigenen Schloss. Weil ich hasse Generalschlüssel die vom Erdgeschoß bis in die Wohnung alle Türen aufschließen. Klar werde ich einen Satz Schlüssel in der Kanzlei deponieren damit man jederzeit ohne die Türe aufbrechen zu müssen hinein kann.
Ein Traum geht in Erfüllung.

16.2.2011
Auch die beste Koordination und Terminplanung bringen dumme Menschen total durcheinander.






















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